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Thorsten Hofmann

Thorsten Hofmann ist Lehrbeauftragter für wirtschaftliches und politisches Verhandlungsmanagement und Krisenkommunikation an der Quadriga Hochschule Berlin. Er leitet das Center for Negotiation (CfN) am Institute for Crisis, Change and Conflict Communication C4 und ist Autor des Verhandlung.blog. Hofmann ist Gastprofessor an der Universidad Autónoma de Guadalajara (UAG), Mexiko. Er studierte Psychologie, Kriminologie und Wirtschaftswissenschaften, promovierte an der Comenius Universität und ist Absolvent der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, der höchstrangigen, ressortübergreifenden Fortbildungsstätte des Bundes. Als ehemaliger Ermittler des Bundeskriminalamtes war er im Bereich Organisierte Kriminalität tätig und arbeitete unter anderem bei einigen der spektakulärsten Erpressungsfälle und Geiselnahmen im In- und Ausland mit. Er wurde in den unterschiedlichsten Bereichen der Verhandlungsführung ausgebildet, wie Harvard/Power Base/systemisches Verhandeln/Verhandeln im Grenzbereich/Verhandeln mit LAB /F.I.R.E. und S.A.F.E. Thorsten Hofmann ist zertifizierter Verhandlungs-Trainer (Certified Global Negotiator) und berät Unternehmen und Organisationen bei komplexen Verhandlungsprozessen. Sein Forschungs- und Beratungsschwerpunkt ist darüber hinaus die Kommunikation in erfolgskritischen Situationen. Dazu zählen die Risiko- und Krisenkommunikation, Veränderungskommunikation sowie die Kommunikation mit politischen Stakeholdergruppen. Seit 2006 leitet er als Vorsitzender die internationale „Crisis Communication Task Force“ (CCTF) des weltweiten Agenturnetzwerkes ECCO International Public Relations Ltd. und ist Managing Partner der Unternehmensberatung ADVICE PARTNERS GmbH.

Bürgerbeteiligung konkret: Kommunikation und Recht bei Tiefengeothermie Projekten

Geschrieben von Thorsten Hofmann in Allgemein

thums upDieser Beitrag erschien parallel in Geothermische Energie 76//2013/2.

Dr. Thorsten Hofmann berät als Managing Partner der Unternehmensberatung ADVICE PARTNERS zahlreiche Projektträger bei der Strategieplanung. Prof. Dr. Ralf Leinemann ist Seniorpartner der auf Bau- und Vergaberecht spezialisierten Wirtschaftskanzlei Leinemann Partner Rechtsanwälte.

Großbauvorhaben  können trotz wirksamer Baugenehmigung am Protest der Bürger scheitern. Die viel zitierte Behauptung, Deutschland sei mittlerweile eine „Dagegen-Republik“, wird der Frage nach Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten jedoch nicht gerecht. Kommunikatives und juristisches Fingerspitzengefühl der Projektverantwortlichen sind mehr denn je gefragt. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Partizipation? Eine Analyse am Beispiel „Tiefengeothermie“.

Über den Aufbau von Vertrauen und das Durchbrechen von Misstrauen

Geschrieben von Thorsten Hofmann in Allgemein

Über den Aufbau von Vertrauen und das Durchbrechen von MisstrauenDie Proteste gegen Stuttgart 21, Fluglärm nach der Erweiterung des Frankfurter Flughafens oder Geothermieprojekte zeigen eines ganz deutlich: Bürger sind für große Bauprojekte in hohem Maße sensibilisiert. Der Ruf nach mehr Partizipation, nach mehr Teilhabe wird immer lauter. Denn große Bauvorhaben wirken auf viele Menschen mittlerweile wie eine Blackbox, bei der sie nicht wissen, was sie und ihr Lebensumfeld erwartet. Die öffentliche Wahrnehmung von Großprojekten wird zunehmend von Ängsten, nicht von Chancen und Hoffnungen dominiert. Entgegenwirken kann man dieser Tendenz nur, wenn frühzeitig und systematisch Vertrauen aufgebaut und das Gesamtprojekt für alle Beteiligten – nicht nur für die Bauplaner – kalkulierbar wird. Die Herausforderung der Informationsvermittlung und der Bürgerbeteiligung ist es, einerseits auf die Ängste und Bedürfnisse der betroffenen Personen einzugehen sowie andererseits die Diskussion auf einer Sachebene zu führen, ohne die Emotionen der Bürger zu vernachlässigen und somit das emotionale Gegeneinander in ein produktives Miteinander zu verwandeln.

Weshalb Bürger beteiligen?

Geschrieben von Thorsten Hofmann in Allgemein

Weshalb Bürger beteiligen?So einfach die theoretische Gleichung klingt, so anspruchsvoll ist ihre praktische Umsetzung. „Mehr Bürgerbeteiligung“ ist eine abstrakte Forderung, die fast der viel zitierten Forderung nach „mehr Demokratie“ nahe kommt. Bürgerbeteiligung bei großen Bauprojekten zu gewährleisten, ist ein hehrer Anspruch. Schließlich spielt eine Vielzahl von Akteuren eine Rolle, die ein berechtigtes Interesse an einem – subjektiv empfundenen – Grad der Planungssicherheit haben. Wie sollen diese beiden Ansprüche miteinander vereint werden?

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